Der neue Roman von David Gilmour “Die Perfekte Ordnung der Dinge” beschäftigt sich mit der Frage, die sich wohl jeder Mensch irgendwann im Laufe seines Lebens stellt: Wie bewerte ich mein Leben in der Retrospektive? Was kann als positiv gesehen werden, was muss als negativ verbucht werden? An welchen Punkten des Lebens zeigen sich rückwirkend Wendepunkte oder Entscheidungen, die erhebliche Konsequenzen für die weitere Lebensführung bedeutet haben? Gilmour ist mit seinem melancholischen Rückblick zweifellos ein großer Wurf gelungen. Einfühlsam und mit großem Witz macht er sich auf die Reise in die eigene Vergangenheit und schafft es, den Leser mitzunehmen.